Heutzutage ist ein zweiter Monitor fast schon Pflicht. Etwa, um den Palettenwahn zu bändigen oder um die aktuellen Nachrichten aus der Apple-Welt immer vor Augen zu haben. Leider schlagen solche Investitionen meist sehr unvirtuell auf die Geldbörse durch und nicht jeder kann sich ein Mehrmonitorsystem leisten. Vor allem nicht, wenn es doch bald ein iPhone zu kaufen gibt und man seiner Freundin sich selbst einen neuen iPod schenken möchte.
Mit ScreenRecyler lässt sich - ohne großen Aufwand - ein ungenutztes Mac/Windows-Laptop oder ein alter iMac als zusätzlichen Monitor einsetzen. Die Bilddaten werden von der Software im VNC-Protokoll auf den zweiten Rechner übertragen. Ein einfaches Netzwerk genügt dafür. Ich habe es hier über ein normales WLAN und eine Ethernet-Verbindung getestet (wobei letztere deutlich flotter ist).
Installation
Ladet euch als erstes ScreenRecycler auf beide Rechner.
Auf den Hauptrechner kopiert ihr das Programm “ScreeRecyler” in den Programm-Ordner und installiert danach “ScreenRecyclerDriver”. Führt anschließend einen Neustart aus und öffnet anschließend das Programm.
Auf dem zweiten Rechner müsst ihr die Datei “JollysFastVNC” in den Programm-Ordner kopieren und dann starten. Danach öffnet sich ein Fenster, in dem ihr euren Hauptrechner auswählen könnt. Anschließend flackert euer Bildschirm ein wenig und euer Zweit-Monitor ist erfolgreich eingerichtet.
Alten Rechner als Zweitbildschirm
Veröffentlicht: von 20. Juni 2007 in Computer & Internet. GeschlossenDocumenta-Kunstwerk entsorgt
Veröffentlicht: von 16. Juni 2007 in Kunst und Geistreiches. 0 KommentareDie Documenta 12 hat ihren ersten Skandal schon vor der offiziellen Eröffnung. Kassels Stadtreinigung hat das Werk der chilenischen Aktionskünstlerin Lotty Rosenfeld entsorgt. Das Kunstwerk - Klebestreifen, die Fahrbahnmarkierungen in Kreuze verwandeln - sollte eigentlich unterschwellige Formen von Macht und Kontrolle aufzeigen, waren aber für die Stadtwerke ein Eingriff in Straßenverkehrsordnung. Die Künstlerin zeigte sich entsetzt: “Ich bin persönlich wirklich verletzt. Es ist ein Akt der Gewalt und ich fühle mich missachtet.”
Die ganze Geschichte gibt es bei Spiegel-Online nachzulesen.
Die Collagen, die wir im Rahmen des Foto-Workshops Stadt und Pflanze, während der 9. Internationalen Fürstenfelder Fototage angefertigt haben, können nun hier bewundert werden. Darunter sind einige sehr schöne Arbeiten.
Referent des Workshops war übrigens Professor Harald Mante, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich kann nur jedem Fotografen empfehlen, einmal einen Blick in sein Buch “Das Foto. Bildaufbau und Farbdesign” zu werfen (von dem ich jetzt ein signiertes Exemplar besitze ^_^)
OS X: Lautlos die Lautstärke ändern
Veröffentlicht: von 15. Juni 2007 in Computer & Internet. 0 Kommentare
Unter OS X kann die Lautstärke mit der Tastatur, über die entsprechenden Lautstärketasten (Lautsprechersymbole) geändert werden. Normalerweise wird dabei ein Warnton ausgegeben. Diesen kann man vermeiden, indem man zusätzlich zur Lautstärketaste die Shift-Taste drückt.

Natürlich kann der Warnton auch generell deaktiviert werden. Das geht, indem man in den “Systemeinstellungen -> Ton -> Toneffekte” das Häckchen bei “Beim Ändern der Lautstärke Ton abspielen” wegklickt. Noch schneller kommt man in die Ton-Systemeinstellungen, indem man die Alt-Taste gedrückt hält und dann eine der Lautstärketasten drückt (das funktioniert auch bei der Monitorhelligkeit und der Tastaturbeleuchtung).
Gerade bin ich über apfelplusz.de auf “die goldenen Regeln der Fotografie” gestoßen. Sehr nett gemacht.
PHPture ist ein Open Source Projekt das es ermöglicht, seine Aperture-Bibliothek über ein Netzwerk, bzw. online anzusehen. Die Software läuft lokal auf dem OS X eigenen Web-Server und wird über einen Browser bedient. Das Design der Benutzeroberfläche ist dem von Apples Aperture nachempfunden. Die komplette Projektliste, die Bilderleiste und sogar die Stapel sind vorhanden. Leider sortiert PHPture die Stapel noch falsch. Das erste Bild eines Stapels wird dort immer als oberstes Bild angezeigt, was in Aperture ja nicht unbedingt so sein muss. Natürlich gibt es auch noch einige andere Schwachstellen, was bei einer frühen Version nicht weiter überraschend ist. Spannend ist die zukünftige Entwicklung. PHPture könnte sich zu einem sehr nützlichen Tool entwickeln, das von überall raschen Zugriff auf die eigene Bildersammlung ermöglicht.
Installation
Die Installation geht ziemlich schnell. Als erstes muss, falls noch nicht vorhanden, PHP installiert werden. Dazu ladet ihr euch am einfachsten von entropy.ch den entsprechenden Installer für das Apache PHP Modul, öffnet diesen und folgt den Anweisungen.
Der zweite Schritt ist, in den Voreinstellungen des Systems unter “Sharing” im Reiter “Dienste” die Checkbox für “Personal Web Sharing” zu aktivieren und in den Voreinstellungen von Aperture die beiden Checkboxen “Neue Projekte erstellen Vorschaubilder automatisch” und “Vorschaubilder für iLife und iWork bereitstellen” anzuklicken.
Der dritte Schritt weicht nun etwas von dem Online-Manual ab, da es wie dort beschrieben nicht funktioniert. Dort steht, dass man die Leserechte der freizuschaltenden Aperture-Bibliothek abändern muss. In Wirklichkeit müssen auch schon die Rechte des übergeordneten Ordners abgeändert werden, was standardmäßig der Ordner “Bilder” ist. Das geschieht über den Finder. Einfach den Ordner anklicken und im Menü “Ablage” den Befehl “Informationen” auswählen. Ganz unten steht dort der Punkt “Eigentümer & Zugriffsrechte”. Jetzt auf “Details” klicken und dort bei “Andere” auf “Nur Lesen” umstellen und “Auf alle Unterobjekte Anwenden” klicken.
Als viertes muss nun PHPture entpackt und in das Verzeichnis “Web-Sites” im “Benutzerordner” gelegt werden. In dem Ordner öffnet ihr die Datei “conf.php” mit einem Texteditor und tauscht in den Zeilen
//absolute path to a readable Aperture library file
define(’LIBRARY_PATH’, ‘/Users/Johnny/Pictures/Aperture Library.aplibrary’);
den Benutzernamen aus. Statt Johnny also euren eigenen Namen. Der Rest kann auf Englisch stehen bleiben (sollte eure Library an einen anderen Ort liegen, müsst ihr natürlich den entsprechenden Pfad angeben).
So, nun startet ihr einen Browser und gebt dort
http://RECHNERNAME.local/~BENUTZER/phpture/ ein. Und damit beginnt der eigentliche Spaß
Hm… irgendwann schreibe ich eine ganz ernste Mail.
Absender: MalimErnst(ernster_Klammeraffe)phantastik.net
Betreff: Voller Ernst (im Ernst, hier wird Ernst gefeatured!)
Inhalt: Heute schalten wir jedes verräterische Zucken um den Mundwinkeln mit diesem formschönen Tacker aus. Und ihr braucht euch gar nicht zu fragen, ob die Heftklammern als Piercing durchgehen. Lasst stattdessen etwas mehr Ernst erkennen bei diesem Text über den Ernst. Eine Leserin stellte uns vor kurzem die ernstgemeinte Frage, ob es uns etwa an Ernst fehlen sollte. Das lies unser stetiges Gekicher verstummen und uns ernsthaft über den Ernst nachdenken. Sollten wir ernster sein? Aber werden wir nicht zu ernst wenn wir über den Ernst schreiben? - Mal im ernst, es gibt nicht nur das Schalkhafte in uns, sondern auch ein ernsthaftes Bemühen ernst zu bleiben. Kommt man sogar mit Ernst weiter im Leben? Oder hängt das ernstlich von seinem Aussehen ab? Ist sogar ein ernsthaften Ansinnen für den Ernst förderlich für die Gesellschaft oder sogar für das Individuum? Oder kommt man mit…Humor… nein, das Wort ist schon so abgedroschen. Ich nennen das jetzt mal negativen Ernst. Kommt man also mit negativen Ernst weiter im Leben? Oder sollte man ernsthaft Ernst sein? Das sind Fragen über die jeder ernsthaft nachdenken sollte. Hey, im Ernst!
Argh! An manchen Tagen sollte man besser das Bett hüten. Aber dann wird man von einem Erdbeben herausgeschüttelt, oder ein undichtes Dach zwingt einen auf feuchte Weise zum aufstehen während der Nachbar stürmisch an der Tür klingelt, da man angeblich sein Auto am letzten Abend angefahren hat und die Post bringt dann auch noch einen zerknüllten Karton der versehentlich unter die Räder gekommen ist. Die Freundin beendet per SMS die Beziehung, ruft aber später an, da die Kurznachricht nicht für einen selbst bestimmt war und man hat ganz vergessen, dass in der Arbeit noch ein wichtiger Kunde wartet, der nur am Samstag Zeit hat. - Ja, heute war einer dieser Tage. Zum Glück bin ich am Morgen aufgestanden…
USB Powered Air Darts Reloaded
Veröffentlicht: von 11. November 2006 in Computer & Internet. 0 KommentareDie USB Powered Air Darts, von denen ich hier schon mal berichtet habe, gibt es inzwischen bei Arktis zu kaufen. Da ja alles übersetzt wird, heißen sie im deutschen natürlich USB Rocket Launcher. Der Preis beträgt 79,90 Euro.
Jetzt brauch ich natürlich ein ganzes Bataillon um meine territorialen Ansprüche auf die Kaffeemaschine geltend zu machen. Leider kostet das Teil fast 80 Euro, was für Büroschlachten zu teuer ist. Es leben Papierkugeln!
Wer wie ich die letzten 2000 Jahre Kunstgeschichte verschlafen hat, der wird sich über die günstigen Jubiläumsbände von TASCHEN freuen. Jeder Band kostet nur 10 Euro und ist damit ein ideales Geschenk für die liebe Verwandtschaft oder sich selbst. Die Themenpalette reicht über Architektur, Alchemie & Mystik, Dali, Klimt, Matisse, Monet, Picasso, Robots - Spaceships & other Tin Toys, Skulpturen und vielem mehr.
Zu finden sind diese schönen Bände beim Buchdealer ihres Vertrauens.
Die Bilder unseres Oktober-Treffens sind jetzt online. Wir waren diesmal auf dem Falkenhof Schloss Rosenburg, in Essing und Kelheim. Die Fotos gibt es hier.
Heute war ich fleißig und habe die Fenster geputzt. Unglaublich, dass Glas so klar sein kann. Da es ja zum eigenen Vorteil gereicht, hab ich mir vorgenommen, die Fenster jetzt regelmäßig zu putzen. So alle vier Jahre…


