In Zamonien in der Lindwurmfeste lebt der etwas ungeschickte und ängstliche Hildegunst von Mythenmetz. Er hat dort eine fantastische Geschichte zu Papier gebracht, die von Walter Moers aus dem Zamonischen übersetzt und illustriert wurde. Die Geschichte handelt, wie so viele, von großen Abenteuern und Heldentaten, von bösartigen Monstern und gemeinen Schurken. Und von einer Suche. Einer Suche, ausgelöst durch ein makelloses Manuskript, die Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim, der Stadt der träumenden Bücher führt. Buchhaim existiert nicht nur an der Oberfläche. Was ihr hier sehen könnt ist nur der kleinste Teil der Stadt. Oder sagen wir mal, der harmlose Teil den ihr als Touristen besuchen könnt. Die einzige Gefahr die euch hier blüht, ist zu viel Geld für ein Werk von Nachtigaller auszugeben oder euch einen Bruch zu heben, wenn ihr die vielen Bücher aus dem letzten Sonderangebot in eure Herberge schleppt. Meinetwegen könnten euch auch Blasen an den Füßen zu schaffen machen, wenn ihr die mehr als fünftausend Antiquariate ablauft, die die Straßen dieser Stadt zieren. Nein, das wirkliche Buchhaim existiert “unter” der Oberfläche. Höhlen, Schächte und Labyrinthe, die mehrere Kilometer weit unter die Stadt reichen, verbunden von Tunneln und angefüllt mit der dunklen Vergangenheit der Stadt. So sieht das eigentliche Buchhaim aus. Und natürlich gibt es dort Bücher. Teure Bücher, kostbare Bücher, Bücher die kein lebendes Wesen mehr lesen kann… und gefährliche Bücher. Bücher die verletzen, vergiften und sogar welche die töten können. Und genau dort hat Hildegunst von Mythenmetz seine eigentlichen Abenteuer zu bestehen. Er muss sich dort mit Schrecklichen Buchlingen und allerlei anderen fantasievollen Kreaturen der Unterwelt auseinandersetzen.
Höre ich euch schon zum nächsten Buchhändler laufen?
Nachtrag: Hier (yeah, klick mich) gibt es noch eine Leseprobe
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