Firefly

Joss Whedons “Firefly” ist eine der besten Science Fiction Serien die ich je gesehen habe. Obwohl die Mischung am Anfang ein wenig seltsam anmutet. Die Charaktere sind mit Revolvern bewaffnet, fliegen mit ihrem Raumschiff Kuhherden herum und das Geschehen wird untermalt von Wildwest- und Asia-Melodien. Eine Art Space-Western also. Entfernt erinnert es mich an Cowboy Bebop.

Was ist so besonderes an dieser Serie? Im Gegensatz zu anderen SciFi-Serien sind die Charaktere lebendiger gezeichnet. Sie leben am Rand der Illegalität, trinken, fluchen und sogar Sex wird nicht tabuisiert. Außerirdische (die sowieso immer “vermenschlicht” werden) treten im gesamten Handlungsverlauf nicht auf. Alles, außerhalb des Raumschiffes, passiert geräuschlos. Während man in anderen SciFi-Serien immer ein Dröhnen, Hämmern und Zischen hört, spielt hier nur die Hintergrundmusik. Die Episoden folgen keinem übergeordneten Erzählstrang sondern behandeln in erster Linie das soziale Gefüge innerhalb der Schiffsbesatzung.

Wer ist der Kopf dahinter? Joss Whedon ist vor allem bekannt durch seine Fernsehserien “Buffy - Im Bann der Dämonen” und “Angel - Jäger der Finsternis”. Außerdem ist er der Drehbuchautor von “Alien - Die Wiedergeburt” und Co-Autor des Drehbuchs von “Toy Story”.

Serenity Leider wurde die Serie nach der ersten Staffel vom US-Fernsehsender FOX abgesetzt. Aufgrund der guten DVD Verkaufszahlen und andauernden Proteste der Fans hat Universal den Kinofilm “Serenity” in Auftrag gegeben, der auf Firefly basiert und die Geschichte der Crew fortführt.

Fazit Wenn es euch möglich ist, solltet ihr unbedingt ein Auge riskieren. Die Serie zeigt wie SciFi sein sollte.

0 Kommentare zu “Firefly”


  1. Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben




Auch Laurent ging Baden.